Lifestyle

Zuhause in der Ferne: 4 Tage im Kinderhotel Alpenrose

22. April 2019

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Ich bin seit jeher der Sommer- und Strandtyp. Wenn ich gefragt wurde, ob ich meinen Urlaub lieber am Meer oder in den Bergen verbringe, war meine Antwort immer eindeutig: Am Wasser! Also  flog ich jedes Jahr lieber in die Sonne, anstatt in die Berge, und fuhr deshalb mit ungefähr 17 Jahren zum letzten Mal Ski – nach einer vierzehnjährigen Praxis. Und doch gab es vor kurzem einen Moment, in dem ich an meinen Prioritäten zweifelte und mich fragte, ob ich wirklich Sonne dem Schnee und Meere den Bergen vorziehe. Das war der Moment, als wir im Kinderhotel Alpenrose im Österreichischen Lermoos an- und aus dem Staunen nicht herauskamen. 

Gallerie: Hotel & Umgebung 

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Es war eine ganz spontane und – wie sich schnell herausstellte – mega gute Aktion. Uns erwartete ein langes Wochenende, da die Kita schließen sollte, und eine Freundin, deren Kinder ebenfalls in derselben Kita und auch noch gut mit meinen befreundet sind, sprach mit mir über mögliche Ausflüge und Aktivitäten. Zeitgleich kam die Einladung der Kinderhotels Europa (vielleicht erinnert ihr euch noch an meinen Besuch im Dachsteinkönig vor einem Jahr?) und wir zögerten nicht lange. Wir hatten Bock und Zeit und wer sagt schon nein zu einer sechsstündigen Autofahrt mit 4 wilden Kerlen zwischen 1,5 und 5 Jahren?

Wir organisierten uns ein größeres Auto, genug Snacks für eine mehrwöchige Expedition und starteten in ein kleines Abenteuer, in der Hoffnung, die Strecke Köln – Tirol würde möglichst easy werden. Und sie war es. Unsere vier Jungs waren super drauf, was natürlich um das Zehnfache verstärkt wurde, als wir zur Mittagszeit und bei strahlendem Sonnenschein im Leading Family Hotel & Resort Alpenrose ankamen. 

Gallerie: Activities 

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Die Jungs waren nicht zu halten, was wir auch zu gut verstehen konnten, da das Hotel wie eine kleine Schatzkiste ist. Du kommst aus dem Wühlen und Staunen nicht heraus und je mehr du gräbst, desto euphorischer wirst du. Es fängt schon bei der Gokart-Bahn in der Tiefgarage an, geht mit dem riesigen Aquarium an der Rezeption weiter und hört auch nicht auf, nachdem du glaubst, schon alles gefunden zu haben. Es gibt unter anderem mehrere Outdoor-Spielbereiche (die kleine Eis-Rodelbahn sowie ein großer Abenteuerspielplatz waren absolute Highlights!), ein Theater / Kino, eine Turnhalle, eine wunderschöne Wasserwelt (Indoor & Outdoor sowie für Klein & Groß – insbesondere das Piratenland ist eine Riesen-Attraktion!) und natürlich einen großen Baby- und Kinderclub, in dem ausgebildete Betreuerinnen dafür sorgen, dass schon die Kleinsten eine tolle Zeit haben. 

Als also klar war, dass wir unsere Jungs wegen des gigantischen Angebots kaum noch zu Gesicht bekommen, kamen auch meine Freundin und ich in den Genuss, die Vorzüge des Luxushotels zu testen. Wir gönnten uns eine Massage im Spa (unfassbar gut!), machten etwas Sport im top ausgestatteten Gym, Spaziergänge in der alpinen Traumwelt mit Blick auf die malerische Zugspitze, tranken eiskalte Drinks auf den Daybeds und grinsten in die warme Sonne. 

Fast schon schade, dass wir von früh bis spät auf dem Hotel-Terrain unterwegs und kaum in unserer Suite waren, denn sie war einfach zu schön. Der sogenannten Vital Wellness Suite im neuen Teil des Hauses liegt eine wunderschöne Symbiose aus modernen und traditionellen Elementen zugrunde und schafft auf knapp 90qm eine unglaubliche Wohlfühl-Atmosphäre mit hohem Komfort und Luxus. Zwei separate Kinderschlafzimmer mit jeweils 3 Stockbetten, ein weitläufiges Badezimmer mit Whirlpool, ein großzügiger Wohnbereich mit Elternbett und anschließendem Balkon bieten genug Platz für eine verrückte Bande wie uns und gleichzeitig einen großen Wow-Faktor. Die Ausstattung ist durchdacht und wir wüssten nichts, was die Aufzählung sinnvoll ergänzen würde: Nespresso-Maschine, Fernseher, Telefon / Babyfon, Bluetooth Sounddock und Safe. Wlan ist übrigens top, sodass wir auch beide problemlos ein bisschen arbeiten konnten. 

Gallerie: Vital Wellness Suite 

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Bei der Buchung einer Wellnesssuite können sich die Gäste über ein “Ultra-All-Inclusive” freuen. Enthalten sind dann das Frühstücks-, Mittags- u. Nachmittagsbüffet mit speziellem Angebot für die Kinder, das á  la Carte Abendmenü (umwerfende Gourmetküche!), Salat- bzw. Käsebüffet, alle alkoholfreien Getränke vom Büffetbereich, Kinderbetreuung, Nutzung der Badelandschaften und des Saunabereichs, geführte Wanderungen, ein Tiefgaragenplatz, die Nutzung der Indoor-Golfanlage, des BMW Leihfahrzeugs, der Harley Davidson, der Golfcarts und der Segways. 

Ich muss gestehen, dass schon ein Minimum des Angebots völlig reicht, um das Maximum an Begeisterung zu verspüren. Mehr als die Lounge-Spots im Innenhof mit dem traumhaften Ausblick, den leckeren Pommes vom Mittagstisch, einem Eis am Nachmittag und Mandelmilch-Cappuccino (der mir stets extra zubereitet wurde) hätte ich gar nicht gebraucht, um so entspannt und zugleich fasziniert zu sein. Keine Frage: Das Hotel vereint das beruhigende Gefühl von “Zuhause” mit einer großen Portion Luxus und ausgeklügeltem Entertainment, sodass wir stets zwischen “oh, das müssen wir noch machen” und “ich will gerade genau hier bleiben!” schwankten und einen Anflug von Freizeitstress empfanden. Ein wahres Luxusproblem. 

Auch, dass einige Restaurantmitarbeiter ebenfalls in einer persönlichen Nebensaison gewesen zu sein schienen, war eins. Denn auch, wenn wir mal vergessen oder nicht besonders aufmerksam bedient wurden, hat man uns stets extrem freundlich behandelt und das ist für mich am Ende das, was zählt. Die (zwischenmenschliche) Atmosphäre im Hotel Alpenrose ist wirklich hervorzuheben und da diese stark darüber entscheidet, wie mein Urlaub auf emotionaler Eben verläuft, kann ich keine ernsthafte Beschwerde aussprechen. Alle Mitarbeiter waren wahnsinnig nett und an dieser Stelle muss ich insbesondere den Gepäckträger (er ent- und belud unsere Chaoskarre meisterhaft!) sowie die Kinder- sowie Babybetreuerinnen loben, die stets mit sehr viel Fingerspitzengefühl, Liebe, Humor und Aufmerksamkeit an unsere Jungs herantraten und dafür sorgten, dass sie sich extrem gerne im Kinderclub aufhielten. Sie waren zwar nicht sehr häufig da (vielleicht 2 Stunden pro Tag), doch dass sie sich so sehr über die Zeit dort freuten, gab uns immer ein sehr gutes Gefühl. Apropos: ein sehr gutes Gefühl gibt mir auch die Tatsache, dass alle Mitglieder der Kinderhotels Europa (darunter natürlich auch Alpenrose) über TÜV-geprüfte Sicherheitsstandards sowie hochqualifizierte Mitarbeiter, die zudem stetig und geheim auf ihre Qualität überprüft werden, verfügen.

Gallerie: Food & Restaurants 

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Noch ein paar Worte zu Food & Drinks, insbesondere vor dem Hintergrund meiner Glutenunverträglichkeit. Auch hier ist im Alpenrose für Alles gesorgt und es wurde nicht nur beim Frühstück an meine Bedürfnisse gedacht, sondern auch am Abend beim Menu. Auch gab es mehrere pflanzliche Milchalternativen und auf Wunsch Auskunft zu den Speisen am Buffet. Ein tolles Gefühl, ernst und wichtig genommen zu werden, zumal ich das oft genug schon anders erlebt habe. Übrigens gab es auch hier geschmacklich keine Einbußen… Qualität, Kreativität und Geschmack: 10 von 10 Punkten. 

Ihr wisst, wie ehrlich ich in meinen Hotelrezensionen bin und keine Kritik scheue, doch diese wird wohl ausschließlich positiv und lobend bleiben. Ich mochte wirklich alles an diesem Ort. Die Szenerie, in die er eingebettet ist, das Interieur, das Angebot, die Kulinarik, die Menschen. Natürlich ist das Hotel nicht mehr das Neuste (genau genommen standen die ersten Mauern schon in den 90er Jahren!) und der eine oder andere Bereich könnte einen neuen Anstrich vertragen, doch wer suchet, der findet immer etwas zu Meckern. Nicht meine Art. Ich konzentriere mich lieber auf die Sonnenseiten und von denen gibt es im Kinderhotel Alpenrose genug. Ich würde jederzeit wieder selbst für wenige Tage die weite Anreise in Kauf nehmen, denn der Erholungsfaktor ist so groß, dass er alle Strapazen aufwiegt. 

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