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Portugal-Reise Teil 1: Familienglück im Martinhal Cascais

1. August 2019

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Wie die meisten von euch ja schon scharfsinnig bemerkt haben, findet man uns, wenn nicht zuhause, dann in der Ferne. Also in der wirklich FERNEN Ferne. Auf Reisen zu gehen oder Urlaub zu machen hieß für uns: Mindestens 6 Stunden fliegen und Europa verlassen. Doch seit ungefähr einem Jahr findet ein stetiger Wandel statt, ganz aus dem Nichts. Wir sind neugierig geworden und haben Lust unseren heimischen Kontinent  zu erkunden. 

Nachdem wir vergangenen September auf Teneriffa waren und vor allem den recht kurzen Direktflug genossen haben, haben wir uns dieses Jahr (nur kurz nach unserer traumhaften Malediven-Reise) extrem auf Portugal gefreut. Denn: Wunderschöne Bilder und Geschichten hatten uns schon oft aus unterschiedlichsten Ecken erreicht, doch – bis auf einen kurzen beruflichen Trip nach Porto während meiner Zeit als Chefredakteurin – haben weder ich noch mein Mann Portugal bereist. 

Uns lockte ursprünglich die Hochzeit lieber Freunde in Cascais, doch wir wussten sofort, dass wir auch die Algarve sehen wollten. Und wie es der Zufall so wollte: Unser Wunsch-Hotel ist sowohl in Cascais als auch in Sagres niedergelassen, sodass wir in den wunderbaren Genuss kamen, sowohl das Martinhal in Cascais als auch das Martinhal in Sagres kennenzulernen.

In diesem Beitrag erzähle ich dir von Martinhal in Cascais –  unserer ersten Station, an der wir vier super schöne Tage verbrachten.  

Das Martinhal Lissabon Cascais Familien Resort ist eine Familieninstitution, die sich auf luxuriösen Familienurlaub in Portugal spezialisiert hat und nach aktuellem Stand vermutlich die beste Adresse für all diejenigen ist, die einen sorglosen High Class Urlaub in einem portugiesischen Kinderhotel genießen möchten. Hier werden die Bedürfnisse von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen berücksichtigt und dafür gesorgt, dass es allen Altersgruppen gut geht. Wer hier eincheckt, muss weder auf gutes Essen noch auf Wellness, Sport, Kinder Entertainment und gleichzeitig eine stilvolle Unterkunft in einer schönen Umgebung verzichten. 

Gebucht hatten wir ein Superior Doppelzimmer und uns wurde eins am Ende des Korridors mit Blick auf den Golfplatz gegeben – was unseren Jungs besonders gefallen hat, da sie den Golfspielern ewig beim Spielen hätten zugucken können! Das Zimmer und insbesondere das Bad sind recht großzügig und ideal für eine vierköpfige Familie, sofern man damit klarkommt, dass es kein separates Schlafzimmer gibt. Zwischen Wohnzimmer und Bad befindet sich eine Glaswand, was optisch mehr Weite und eine schöne Atmosphäre schafft, bei Bedarf aber abgedunkelt werden kann. Das ist optimal, wenn man abends ins Bad geht und die Kinder im Bett schon schlafen. Apropos Bett: Neben dem großen Elternbett befindet sich ein Etagenbett und außerdem wurde uns ein Babyreisebett ins Zimmer gestellt – doch ratet mal, wo unsere Kinder bevorzugt schliefen… Genau. 

Doch eigentlich hielten wir uns nicht viel im Zimmer auf, denn die Kinder bekamen nicht genug von der Anlage. Besonders beliebt waren der große, flache, kleinkindfreundliche Outdoor-Pool am Ende der grünen Anlage sowie der große Abenteuerspielplatz gegenüber des Hoteleingangs, wo sich auch ein Restaurant sowie der Kinder Club befand. Die Kinderbetreuung wäre inklusive gewesen, doch unsere Jungs dachten nicht daran, dort zu bleiben. Lias sagte sofort: “Die sprechen nur Englisch und verstehen nicht, was ich sage” und ich konnte gut nachvollziehen, dass sie sich dort auf Grund der Kommunikationsschwierigkeiten nicht wohl und sicher fühlten. Also strichen wir den Kids Club und somit die Zweisamkeit von unserer Freizeitliste und genossen dennoch die idyllische, weitläufige und auch ruhige Anlage zu viert und / oder mit Freunden, die ebenfalls dort eingecheckt hatten. 

Es gab jede Menge zu tun! Hauptsächlich am Outdoor- aber auch am Indoorpool in der traumhaften Spa-Landschaft (zu der auch Kinder Zugang haben, was ich besonders toll fand!), auf dem Spielplatz, dem Fußball- und Basketballplatz und sehr gerne auch im eigenen Hotel-Bully, vor dem es jeden Nachmittag frisch zubereitetes Popcorn gab. 

Apropos Popcorn – sprechen wir über’s Essen. Insbesondere in meinem Fall immer ein großes Thema, da ich auf Grund meiner Unverträglichkeiten (Gluten, Milch, Soja) und meinem Fleischverzicht ein spezieller und sicherlich anspruchsvoller Fall bin, der auf die Kooperation des Hotels angewiesen ist. Soweit hat alles gut geklappt – mir wurde auf Wunsch beim Frühstück glutenfreies Brot gereicht und mein Cappuccino konnte auch mit Mandelmilch zubereitet werden. Auch beim Dinner wurden meine Wünsche berücksichtigt, sodass es mir grundsätzlich an nichts fehlte. Was mich jedoch wunderte: ich sollte vor der Anreise meine Unverträglichkeiten durchgeben, was ich tat und was auch angeblich im System registriert wurde. Dennoch musste ich bei jeder Mahlzeit immer wieder darauf hinweisen und ich hätte mir gewünscht, dass nicht nur meine Freunde automatisch ihr Brot zum Dinner bekommen, sondern auch ich. Doch letztlich zählt für mich, dass es ÜBERHAUPT Alternativen gibt und von denen gab es einige.

Auch die Kinder waren happy und aßen sich in beiden Dinner-Restaurants satt. Der Vorteil des O Terraço, wo portugiesische Küche und auch das Frühstück serviert wurden, war, dass es dort stets ein spezielles Buffet für Kinder gab. Während wir Erwachsenen A La Carte aßen und auf unsere Speisen warteten, konnten wir unsere hungrigen Kindermäuler bereits mit allerlei verschiedenen Gerichten stopfen 😉 

So viel zur Theorie. Was in der Praxis nicht so einfach war: Am Restaurant befinden sich große Wasserflächen, die optisch natürlich sehr viel hermachen, für uns Eltern mit Kleinkindern jedoch hauptsächlich eine Gefahrenquelle darstellen. Denn unsere Kinder schauen sich das hübsche Wasserbecken nicht einfach an, nein, sie möchten es am liebsten mit dem ganzen Körper fühlen oder zumindest mit neuen Steinen füllen. Denn auch diese lagen zuhauf überall umher und so verbrachten wir die meiste Zeit des Dinners damit, unseren Kindern die Steine aus der Hand zu nehmen oder sie vor dem Baden abzuhalten. 

Als ich erfuhr, dass die Hotelanlage von Martinhal fertig gebaut übernommen wurde und zuvor einem anderen Eigentümer gehörte, war mir klar, warum einige Elemente wenig kinderfreundlich sind. Nicht nur das Wasser oder die Steine empfanden wir als unpassend, sondern auch die offenen Treppen mit großen Lücken zwischen den Stufen, bei denen ein kleines Kind durchrutschen könnte. Doch mit ein wenig Vorsicht wurden diese Punkte zur Nebensache und wir haben unseren Aufenthalt dennoch ausgekostet. 

Und wenn man unsere Kinder fragen würde, wäre ihr Urteil klar! Steine cool, Wasser cool, Spielplatz mega, Eiscreme da, Pool da, Essen lecker, Billardtisch da, viel Platz zum Toben und Rennen … und ganz ehrlich? Das ist alles, was für uns zählt. 

Ach nein – vielleicht nicht alles. Ein schönes Gym ist auch wichtig und hier wurde ich ebenfalls bedient. Klein, aber fein und da ich, wie die meisten wissen, sehr flexibel und kreativ in meinem Training bin, habe ich mich zweimal super auspowern können…

Fazit: Ich kann mir nicht vorstellen, dass Familien in der Nähe von Lissabon ein besseres Hotel finden als das Martinhal, denn meine Klagen sind Peanuts im Vergleich zu den Annehmlichkeiten, die das Resort bietet. Es ist gemütlich, dennoch stylisch, es bietet Action, aber auch Ruhe, hat Luxus, aber auch Minimalismus und Natur, serviert köstliches Essen, aber auch simple Kindergerichte. Wir liebten es, denn wir wissen, dass auch die ganz große Liebe mit Kompromissen leben muss… 

Und als wir Cascais verließen, waren wir super gespannt, was uns im Martinhal in Sagres erwarten würde. Und davon erzähle ich euch im nächsten Artikel! 

(Die Martinhal Resorts sind Mitglied der Kinderhotels Europa und ihr könnt euren Aufenthalt direkt über diese Website buchen

 

 

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