Lifestyle

(Working-)Mom: Mehr Power, Produktivität & Lebensqualität

19. Januar 2019

Du hast unglaublich viele Ideen, schaffst sie aber nicht zu bündeln und in Taten umzusetzen.

Lebst du schon oder träumst du noch?

Du hast noch mehr To Do’s, aber keine Idee, wie du die ewige Liste anpacken sollst. 

Ganz zu schweigen von Lust. 

Lust auf mehr Fokus, Produktivität, Power – aber einfach keine Power. 

Du sehnst dich nach Strukturen, bist aber ein Chaot. Schnell abzulenken. 

Oh guck mal, ein Staubsauger. Frühjahrsputz im Winter. 

Der Papierhaufen auf dem Tisch verstaubt. 

So viel Zeit gehabt – Puff. Tag vergangen, „nichts” geschafft. 

Wenn da nicht all die Visionen wären. Von Erfolg, von Lebensqualität, von Fleiß. 

Wenn da nicht das große Fragezeichen wäre. Wo anfangen? 

Ich hoffe, dieser Beitrag ist DEIN Anfang. Alles, was drin steht, war auch meiner. MEIN Anfang eines neuen Lebensgefühls, nachdem ich mich – als (Working) Mama & Sportlerin & Träumerin & Faulpelz & Flummi – lange gesehnt habe. Das Gefühl, (beruflich) alles schaffen zu können, was ich will, und dabei trotzdem ganz entspannt und vor allem glücklich zu sein. 

Wie alles begann

Es begann mit Unzufriedenheit, obwohl ich auf den ersten Blick alles hatte: Happy Ehe, tolle (wenn auch manchmal verdammt herausfordernde) Kinder, sportliche Ambitionen, eine erfolgreiche Selbständigkeit mit vielen Aufträgen und vor allem eine, die mir wahnsinnig Spaß macht. 

Und trotzdem: Unzufriedenheit. 

Sie machte mich unruhig, stresste mich. Ich stresste mich selbst, weil ich in allen Bereichen hundertprozentig performen wollte und mein persönliches Glück davon abhängig machte, ob alles funktionierte. Alles super = super Laune. Kleines Erdbeben = Globale Naturkatastrophe. Folge: kein Fokus, abnehmende Produktivität, nächtliches Arbeiten, noch mehr Arbeiten, weniger Freizeit, weniger Freude – an allem, was ich tat.

Das alles war vor ungefähr einem Jahr. Kurz vor der finalen Abgabe meines Buches – ich war also eh maximal fucked up. Und noch während ich die letzten Nachtschichten schob und tagsüber Super-Mami war, wusste ich: Damit ist (bald) Schluss. Ich muss etwas ändern. 

Und so begann ein neuer Lebens- und Arbeitsabschnitt, der noch immer in the making ist (never stop growing!), aber schon so gut, dass ich auf euren Wunsch hin darüber reden kann und will. Denn seit einigen Wochen fühle ich mich so was von geordnet und auf dem richtigen Dampfer, dass ich nicht mehr das Gefühl habe, von mir selbst wegzuschippern. Ich möchte euch ein Stück meiner Erkenntnis mitgeben, da ich weiß, dass viele von euch im gleichen Boot sitzen. Auf diesem großen, weiten, unruhigen Meer, auf der Suche nach „mehr“. 

Babysteps 

Kurzer Überblick meiner Reise: Ich begann also zu diesem Zeitpunkt erstmal ganz intuitiv (also planlos) meinen Fokus auf eine ausgeglichene Work-Life-Balance zu legen und mir stets zu sagen, dass ich mein inneres Faultier (und das ist größer, als ihr glaubt) auch mal rauslassen darf. An der Stelle eine kleine Anekdote aus meinem „früheren“ Leben: Wenn ich mal nichts tat und beispielsweise auf dem Sofa lag und fernsah (tagsüber, ich Schelm) und jemand anrief und fragte, was ich denn treibe, dachte ich mir immer irgendwas „Wichtiges“ aus. „Ich wische den Boden“ oder „ich mache Papierkram“ oder irgendwas anderes total Wichtiges. Das tat ich unwillkürlich, es kam einfach so aus mir raus! Irgendwann verstand ich, dass ich a) mich offensichtlich nur dann wertvoll und geliebt fühlte, wenn ich performte und b) dass das Bullshit war. Offen zum „Nichtstun“ zu stehen war ein (mentaler) Prozess (Mantra: „Mein inneres Faultier ist ein toller Teil von mir und absolut liebenswert!“) von einigen Jahren und heute genieße ich sowohl das Gefühl, nichts zu tun, als auch, es anderen auf die Nase zu binden 🙂 

Ich begann mir simultan in anderen Bereichen etwas Wind aus den Segeln zu nehmen. Indem ich beschloss, im Job nicht immer die Beste und Erfolgreichste sein zu müssen, auch ein Training ausfallen oder abbrechen zu dürfen oder einfach „nein“ zu sagen, konnte mein Geist zur Ruhe kommen und sich stärken, BEVOR es zum Supergau – also einer Überforderung und totalen Erschöpfung – kam. Mit anderen Worten: Ich versuchte die Krisen abzuwenden, bevor sie überhaupt entstanden, in dem ich proaktiv und nicht reaktiv handelte. 

Es tat zu diesem Zeitpunkt schon wahnsinnig gut, mich von diesem übertriebenen Ehrgeiz, dem Perfektionismus und der 24/7 Präsenz zu verabschieden und einfach auch nur mal zu SEIN. 

Und schließlich baute ich wieder Meditation in meinen Alltag ein. „Wieder“, weil ich es in meinem langjährigen Kung-Fu Training schon als Kind erlernt und leider während des Studiums aus den Augen verloren hatte. Mit der erneuten Begegnung mit Meditation – zunächst nur hin und wieder – sowie auch dem langsamen Herantasten an Yoga fand ich Freude im (inneren) Frieden, im Ruhen und entschleunigten Bewegungen, von denen ich dachte, sie wären nur mit Highspeed effektiv und sinnvoll. 

Es dauerte viele Wochen, bis ich die Wirkung von Meditation und Yoga wahrnahm. Anfänglich machte mich beides teilweise echt verrückt und ich hatte Mühe, mich auf diese „Stillzeiten“ einzulassen. Ich brach meine Meditationen ab, schwänzte meine Yoga Stunden. Doch dann las ich immer wieder, dass das Wichtigste sei, dranzubleiben und hier eine Routine einzuführen. TÄGLICH Meditation, FEST eingetragene Yoga Einheiten – und so überredete ich mich immer wieder, nicht aufzugeben und Yoga und Meditation einfach zu tun – ohne Anspruch auf Perfektion. Und plötzlich war es da… das Glücksgefühl, das ich manchmal nicht erklären konnte. Die Ausgeglichenheit und Ruhe – selbst in stressigen Situationen. Ein allgemeines Wohlbefinden, eine beruhigende Balance, . 

Ich verstand: Möchte ich körperlich fit (Hobby: Sport) und geistig leistungsfähig (Job: Schreiben, Content kreieren) sein, muss ich sowohl Geist als auch Körper gleichermaßen miteinander verbinden. Ich muss das Hirn genauso trainieren und pflegen wie alle anderen Muskeln. Die Seele genauso pflegen wie mein Äußeres. Ich muss lernen, wie ich mich mental auf das oberste Level bringe. Herausfinden, wer ich bin und was ich wirklich will. Den Fokus auf Glücklichsein und Erfüllung legen. Ich muss der starken Hülle einen starken Inhalt geben. 

Bigger Steps 

Ein kleiner Meilenstein war geschafft: ich war dank Yoga und Meditation deutlich entspannter und mental stabiler, ich hatte wichtige Erkenntnisse in Bezug auf die Wirkung des Geistes auf die körperliche Leistung und dadurch mehr Lebensqualität  gewonnen. Ich wusste daraufhin, dass ich Strategien entwickeln möchte, mit denen ich meinen turbulenten Alltag und  individuellen Herausforderungen im Job und im Privaten meistern kann. Viel zu oft hatte ich meine Kräfte ausgereizt, gewartet, bis wirklich nichts mehr ging, und mich dann von einem schweren Knockout nur mühsam und lange erholt. Mein Ziel war nun, die Katastrophen zukünftig immer abzuwenden, bevor sie passierten, also mich für alle Turbulenzen zu wappnen und genau zu wissen, wie viel ich stemmen kann und wo wirklich Schluss ist. 

In diesem Zuge hörte ich diverse Podcasts zur Persönlichkeitsentwicklung (dazu folgt auf euren Wunsch hin auch noch ein Beitrag) und wirklich JEDER Redner betonte die Relevanz von Routinen, wenn man erfolgreich, stark und dauerhaft glücklich sein wolle. Insbesondere eine Morgenroutine stelle den Schlüssel des Erfolgs dar. Klang alles super, aber ich dachte immer nur: Berücksichtigen diese schlauen Menschen eigentlich auch Mütter mit kleinen Kindern? Wie zum Teufel lassen sich all die schlauen Strategien / Morgenroutinen in den Alltag einer (Working-) Mama einbauen? 

Und ich beschloss, das alles um ein paar Jahre zu schieben und abzuwarten, bis die Jungs größer und ich unabhängiger war. Um mich zu schonen. Ja, ich dachte, so eine Morgenroutine wäre nur zusätzlicher Stress. 

Most important Steps 

Doch es kam anders als geplant. Seit Oktober 2018 bin ich wieder 6 Stunden am Tag + meist ein paar mehr am Abend selbst und ständig. Seitdem bin ich schon mehrfach kreischend im Kreis gelaufen, völlig gestresst und übermüdet und unzufrieden, obwohl ich tolle Aufträge und Chancen bekam und über meinen Erfolg glücklicher nicht sein konnte. Doch ich konnte es kaum genießen, da ich bemerkte, wie sich dieser Druck, performen zu müssen, auf mein ganzes Leben übertrug. Ich hasste es. Es konnte doch nicht sein, dass ich nicht in der Lage war, klare Grenzen zwischen Beruf und Privatleben zu ziehen und gleichzeitig in jedem Bereich voll einsatzfähig, produktiv und happy zu sein! 

Im November 2018 fasste ich den finalen Entschluss, mich um einen klaren Geist und klare Strukturen zu kümmern und zu dem Ding mit der Morgenroutine zurückzukehren. Auf Empfehlung mehrerer Persönlichkeitstrainer und Mental Coaches besorgte ich mir ein Tagebuch mit leeren Seiten (später dann das 6-Minuten-Tagebuch), entschlossen, täglich zu journieren. Zudem täglich zu meditieren und mir meine Ruheoasen zu schaffen, um diese Krisen und inneren Konflikte im Keim zu ersticken. Denn sie machten mich nicht nur wahnsinnig, sondern blockierten auch meine Kreativität und das ist in meinem Job als kreativer Kopf und Fitness Coach so ziemlich das schlechteste, was passieren kann. 

Zwei Monate sind seit diesem Vorhaben vergangen und ich kann sagen: Es funktioniert. Ich hätte nicht gedacht, dass diese kurze Morgenroutine eine solch wundersame Wirkung hat und ich allein durch kleine Veränderungen im Alltag so viel mehr aus mir rausholen konnte. Diese stelle ich euch im Folgenden vor:

Routinen, Gewohnheiten, Strategie

1. Bildschirmzeit auf dem Handy: 9-21 Uhr, die ersten 2-3 Stunden am Morgen und vor dem Schlafen sind also ausnahmslos HANDYFREI. Außerdem ist meine Social Media Zeit pro Tag auf 3 Stunden beschränkt und da Social Media einen sehr wichtigen Teil meines Jobs ausmacht, bleibt automatisch wenig Zeit für privates Rumsurfen (einem echten Produktivitäts-Killer!).

2. Morgenroutine: Aufstehen (zwischen 6 und 7), Kinder versorgen und in die Kita bringen. Das Handy liegt dabei immer noch deaktiviert zuhause. Bevor ich das erste Mal drauf schaue, mache ich Folgendes: Ich mache mir einen Cappuccino, nehme ihn mit ins Schlafzimmer und setze mich bei offenem Fenster auf’s Bett, schreibe in mein 6-Minuten-Tagebuch und meditiere im Anschluss 7 Minuten mit 7Mind. Ich beende diese „Me-Time“ mit einigen tiefen Atemzügen, ein paar intuitiven Dehn- und Streckübungen und beginne dann mit meiner Arbeit, indem ich zunächst Nachrichten und Emails beantworte und dann die nächsten Steps angehe. Das aber niemals im Bett / Schlafzimmer (das ist der Ort für’s Journieren und die Meditation), sondern nur im Wohnzimmer oder im Arbeitszimmer. Es ist gut, feste Orte für die Routinen festzulegen und klare Trennungen auch im räumlichen vorzunehmen (vor allem wenn man im Home Office arbeitet).

3. Sobald ich nur noch am Laptop arbeite, lege ich mein Handy außer Reichweite, um nicht abgelenkt zu werden. Privates Surfen habe ich mir fast komplett abgewöhnt, vor allem in meiner Arbeitszeit (und wenn ich mit meinen Kindern zusammen bin sowieso). Ein positiver Nebeneffekt: Dadurch, dass ich keine fremden Instastories mehr schaue, vergleiche ich mich nicht mit anderen und bin dadurch automatisch bei MIR, MEINER Arbeit, MEINEM Erfolg, MEINEN Zielen. 

4. Wenn ich zwischendurch merke, dass Stress aufkommt – zum Bespiel in Form unruhiger Gedanken – nehme ich mir sofort ein paar Minuten für mich, wende mich vom Laptop ab und meinem Atem zu. Oder ich mache mir einen Tee oder trinke ein Glas Wasser. Ein paar Minuten später kann ich mich wieder konzentriert hinsetzen und produktiv weiterarbeiten.

5. Ich habe längst aufgehört, möglichst viele Aufträge aufzunehmen und quasi Dauer-ausgebucht zu sein. Ich plane bewusst Leerläufe, die auch meiner Kreativität gut tun.

6. Bevor ich die Kinder abhole, gönne ich mir eine Sporteinheit von 60 Minuten oder alternativ 30 Minuten Pause. Für Essen, Lesen, mit einem Freund / einer Freundin telefonieren, einfach ausruhen oder Besorgungen machen.

7. Aktuell versuche ich noch herauszufinden, wie ich Sport am besten in meinen Alltag integrieren kann. Meist gehe ich zum Sport bevor ich zur Kita fahre um die Kids abzuholen, manchmal jedoch direkt nach meiner Morgenroutine (Cappuccino, Journieren und Meditation), wobei ich gern die Power, die ich aus der „Ruhe“ ziehe, direkt in meine Arbeit kanalisiere und dann ungern durch die Fahrt zum Fitnessstudio herausgerissen werde. Die Abende sind übrigens für meinen Mann reserviert, weshalb ich dann niemals zum Sport gehe – mit Ausnahme meines zweistündigen Yogas jeden Montag ab 19 Uhr. 

8. Bevor mein Handy um 21 Uhr ausgeht, verschaffe ich mir zunächst einen Überblick über meine Termine am nächsten Tag, sortiere / notiere / bereite vor. Das macht meinen Kopf frei und ich kann auch viel besser einschlafen, ohne, dass mich meine Gedanken aufhalten. 

9. Bevor ich einschlafe (meist gegen 23 Uhr), schlage ich nochmal mein 6-Minuten-Tagebuch auf und beantworte die vorformulierten Fragen zum Tagesrückblick. Es tut unfassbar gut sich auf die positiven Ereignisse des Tages zu konzentrieren. Außerdem stelle ich dann immer wieder fest, dass ich mehr geschafft habe, als ich eigentlich dachte, und dass ich total motiviert bin, am nächsten Tag besser zu sein – worin auch immer. Ich bestimme selbst. 

10. Der Sonntag ist ebenfalls ein wichtiger Tag für die Entfaltung meiner Produktivität und Kreativität und auch für den Fokus auf das Wesentliche. An diesem Tag nehme ich mir zusätzlich zum Journieren am Morgen und Abend ungefähr eine halbe Stunde Zeit, um die kommende Woche zu planen. Ich trage alle beruflichen aber auch privaten Termine ein, strukturiere meine kompletten Tage und überlege mir, wie ich sie besonders effizient plane. Hinzu kommt, dass ich mich für ca. 1,5 Stunden in die Küche stelle und ein paar Mahlzeiten für die nächsten Tage vorbereite. Mein Lieblingsfrühstück (#yaviszoats), Mittagessen (eine bunte Mischung aus Kohlenhydraten, Fetten und Protein), eventuell sogar Abendessen. Vorbereitete Mahlzeiten helfen mir im Home Office immens, da ich mich dann nicht von der Küche und irgendwelchen Leckereien ablenken lasse (und ihr wisst, wie gern ich mich in der Küche aufhalte…) und bei Hunger sättigende und gesunde Speisen sofort parat habe. Ich versuche komplett unabgelenkt zu essen (10-15 Minuten) und mich dann wieder komplett und ausschließlich auf die Arbeit zu konzentrieren. 

11. Letzter aber nicht weniger wichtiger Punkt: Wenn es mal wirklich überhaupt nicht klappt mit der Morgenroutine (passiert vor allem am Wochenende sehr häufig, da die Kinder unsere volle Aufmerksamkeit bekommen und ich mich dann selbst ungern zurückziehe), dann stresse ich mich auch damit überhaupt nicht. Ich habe wirklich gelernt, gut zu mir zu sein, mich mit Nachsicht und viel Selbstliebe zu unterstützen, mich zu stärken, indem ich mir erlaube unstrukturiert und planlos zu sein, indem ich mir immer wieder sage, dass auch Intuition und Situation wichtige und einflussreiche Faktoren sind. Das Leben lässt sich halt nicht immer in einen Terminkalender schreiben und wer Kinder hat, wird das sofort unterschreiben können.

Das waren meine Gedanken, Beobachtungen, Erfahrungen zum Thema Produktivität und Fokus und mehr Zufriedenheit im (Arbeits-) Leben. Ich bin mir übrigens erstmals nicht ganz sicher, ob ich den Beitrag für euch oder für mich geschrieben habe. Denn eine Sache habe ich durch die Entwicklung und Verinnerlichung meiner Routinen verstanden: Aufgeschriebenes wird fühlbar und Fühlbares wird Realität. Also schnappt euch ein Tagebuch / Notizbuch und nen Stift und gebt vor allem der Sache mit dem Journieren eine Chance. 

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5 Kommentare

  • Reply Rahel 20. Januar 2019 at 19:33

    Schöner Artikel lube Yavi! Bitte schreib auch unbedingt mal einen Beitrag zu deinen Podcast-Empfehlungen ☺️

  • Reply Karolin 20. Januar 2019 at 20:06

    Liebe Yavi, noch nie habe ich einen Text mehr gebraucht. Ich befinde mich gerade genau in dieser Dauerschleife und versuche einen Weg da heraus zu finden.
    Liebe Grüße
    Karolin

  • Reply Charleen 20. Januar 2019 at 21:11

    Danke, fürs Teilen, liebe Yavi. Spannend ist, dass ich mich seit kurzem auch mit dem Aufschreiben auseinander setze. Ich habe mir dieses Jahr zum Beispiel zum ersten Mal meine Ziele für dieses Jahr aufgeschrieben. Also nicht wie Vorsätze, die man eh nicht hält. Sondern meine Ziele und Wünsche für das Jahr. Und ich schreibe immer Sonntags einen Wochenplan mit allen Termine und Dingen, die ich schaffen möchte. Und meine Träume jeden Morgen (zum Thema Morgenroutine).
    Ich bin gespannt, was es auf lange Sicht mit mir macht. Bisher fühlt es sich so richtig an <3

  • Reply Stephanie 21. Januar 2019 at 9:39

    Liebe Yavi, danke für den hilfreichen Artikel! Ich selbst bin gerade auch in einer Findungsphase in Bezug auf mich selbst, aber vor allem auch hinsichtlich der Organisation rund um Kinder (20 Monate alte Zwillinge), Job, Haushalt. Wir haben gut in unseren Alltag mit Kindergarten und Arbeit gefunden und nun möchte ich für mich selbst 1. kleine Freiräume für Sport schaffen und 2. mehr Routine für den Haushalt und Ordnung halten einführen. Momentan funktioniert dank der Kinder gefühlt nur das 0815 Programm, da ich aber z. B. ein sauberes Bad und ein einigermaßen ordentliches Haus zum wohlfühlen brauche, möchte ich nicht mehr das Gefühl haben dem Haushalt immer nur hinterherzurennen, sondern proaktiv für Ordnung und Sauberkeit sorgen. Wenn ich es dann noch schaffe an 2 – 3 Tagen in der Woche meine HIIT’s zu machen, bin ich zufrieden. 🙂 Das ist mein großes Ziel und Vorsatz für dieses Jahr.

  • Reply Rita 23. Januar 2019 at 10:54

    Danke, Yavi, für diesen tollen Blogpost! Ich als Studentin und in meiner momentanen Masterarbeitsschreibphase habe sehr viel für mich mitnehmen können. Und das 6-Minuten-Tagebuch sofort bestellt. Manchmal merke ich selbst, dass ich meinen Fokus im Laufe des Tages verliere, besonders das Handy und Instagram verleiten mich sehr dazu. Ich möchte das verändern!

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