Mama

Mein Leben mit Karrieremann: Allein, aber nicht alleinerziehend

3. Juli 2018

Wenn der Karrieremann wenig zuhause ist, muss die Frau entscheiden: Meckern oder mitmachen. Ich erzähle euch von meiner Entscheidung und unserem Weg.

Als wir zusammenzogen, zählte unsere Beziehung gerade einmal sechs Wochen. Mir ging es wunderbar, so frisch verliebt, und gleichzeitig ziemlich beschissen. Mein Papa lag auf der Intensivstation – schon viele Monate. Er würde sterben, wenn nicht heute, dann bald, das wussten wir. Er wünschte sich, dass ich meine Masterarbeit noch vor seinem Tod schreiben würde, also meldete ich sie an und machte mich an’s Schreiben, weshalb ich nicht mehr arbeiten ging und kein Geld verdiente. „Paul“ (ich verwende hier das Pseudonym aus meinem Buch) fing mich auf, nicht nur mit sehr viel Liebe und Geduld für eine chaotische, todtraurige, verlorene kleine Frau, die er kaum kannte, sondern auch finanziell. Er gab mir das Gefühl, mit seinem Support alles schaffen zu können, ich müsse seine Hilfe nur annehmen, ihm vertrauen. Ich wollte es erst nicht, doch tat es schließlich doch, was blieb mir anderes übrig. Es war eine weise Entscheidung. Dank ihm konnte ich die Masterarbeit in Germanistik schreiben, und viel wichtiger: Noch vor dem Tod meines Papas beenden. Die Note „1“ bekam ich fünf Tage vor Papas Tod und ich werde nie vergessen, wie stolz er noch war, obwohl er zum Feiern zu schwach war.

Doch es war auch eine weise Entscheidung aus einem anderen Grund. Ich wusste schon nach wenigen Wochen Beziehung mit Paul, dass Paul der beste Mensch war, der mir jemals im Leben begegnet ist und dass mir kein besserer mehr begegnen würde. Ein Mann für’s Lieben, ein Mensch für’s Leben. Noch während andere Paare in dieser Phase schüchtern Händchen halten, wussten wir längst, dass wir irgendwann heiraten und Kinder haben werden, denn wer so einen Start meistert, der schafft alles im Leben.

Foto: Niki Romczyk

Wie hart unser erstes Jahr als Paar war, erzähle ich in meinem Buch, weshalb ich hier nicht in die Tiefe gehen werde (es würde schlicht den Rahmen sprengen). Dieser Einblick dient jedoch einem besseren Verständnis für das, was heute ist – zwischen ihm und mir. Thema dieses Beitrages, den sich viele von euch gewünscht haben. „Wie kommst du damit klar, dass dein Mann so viel arbeitet? Dem würde ich was erzählen!“, oder: „Kommst du klar, so ganz ohne Mann?“, oder: „Wie ist es, wenn man alles allein machen muss?“ – Fragen, die ich sehr häufig geschickt bekomme und die mir zeigen, dass offensichtlich ein großes Interesse daran besteht, wie ich meinen Alltag meistere. „So ganz ohne Mann, der so viel arbeitet“ – wobei ich schon hier mit meiner Korrektur ansetzen muss, denn in dem Satz steckt ein grober Fehler. Ja, es ist richtig, dass Paul viel arbeitet, dennoch ist er da. Und zwar so was von.

Wer ist eigentlich Paul?

Paul arbeitet im Management eines großen Konzerns, geht um 7 aus dem Haus und kommt manchmal erst um 20 Uhr nach Hause. Was schon großartig ist. Wenn er es sogar schon um 19 Uhr schafft und die Kinder noch vor dem Schlafengehen sieht, freuen wir uns wie verrückt! Er ist ein ziemlich cooler, lustiger Typ, und egal wie schlecht mein Tag war (und auch wie schlecht SEIN Tag war): Paul sorgt dafür, dass er gut endet. Die Kinder lieben ihn abgöttisch. So müde sie auch sind, mit ihm toben ist ein Highlight. Für uns alle.

Doch es gibt auch Tage, an denen sie ihn gar nicht sehen. Oder mehrere hintereinander. Vergangenes Jahr – ganze drei Monate vor Leonas’ Geburt – arbeitete er in verschiedenen Städten Deutschlands, reiste Sonntagabend ab und kam erst freitags nach Hause. Und als wir 2015-2017 in Edinburgh (Schottland) lebten, war ich sehr viel allein. Feierabend um 22 Uhr oder später war normal, Arbeit am Wochenende auch. Hochschwanger und dann mit Säugling / Baby / Kleinkind, ganz ohne Familie und Freunde in der Nähe, war da manchmal ganz schön hart.

Was viele offenbar vergessen, wenn sie mir schreiben „wie ich das denn akzeptieren könne??!!“, dass es nicht nur für mich hart ist. Auch für Paul. Glaubt ihr, dass er gern so viele Stunden außer Haus ist? Fern seiner Frau, seiner Kinder, die so viel Neues in seiner Abwesenheit lernen? Wie könnte ich mir rausnehmen, ihn für die viele Arbeit zu kritisieren, anstatt ihn aufzubauen und zu trösten? Einfach NICHT zu vergessen, dass ER derjenige ist, der das Beste verpasst, weil er nicht bei uns ist?

Ja, er hat sich für diesen Beruf / Arbeitgeber entschieden (schon VOR mir übrigens und dass er ihn noch immer macht, ist gut so, er liebt ihn und er hat hart dafür gearbeitet, dort zu sein wo er jetzt ist), doch genauso würde er jede einzelne Stunde im Büro gegen Zeit mit uns tauschen. Das weiß ich, denn das zeigt und sagt er ständig, als Mensch, der sein Herz auf der Zunge trägt. Doch was wir beide wissen: Er ist der Hauptverdiener und wir sind darauf angewiesen, dass er Geld verdient, damit wir leben können. Meine Aufgabe als seine Partnerin ist, ihm den Rücken zu stärken, nicht, ihn zusätzlich herunterzuziehen.

Ich vermisse ihn sehr, wenn er nicht da ist, doch ich merke es nicht immer. Mein eigener Job, die Kinder, andere Verpflichtungen lenken mich von morgens bis abends ab, sodass ich keine Zeit habe darüber nachzudenken, was ich NICHT habe. Ich TUE einfach. MEINEN Job. Und so hat jeder von uns seine Aufgabe. Zwischendurch tauschen wir uns intensiv aus, telefonieren mehrmals täglich kurz, schreiben über Whatsapp und ich schicke ihm Fotos von mir und den Kindern. Es funktioniert und wir sind glücklich, auch, wenn dieses Konzept für andere undenkbar ist.

In meinen Augen ist es eine Frage der Organisation, gegenseitigem Respekt und Dankbarkeit. Hier aus meiner Perspektive:

1. Wir organisieren / strukturieren unsere Tage so, dass jeder von uns maximal geschafft bekommt, sodass wir am Ende des Tages und an den Wochenenden ganz viel Zeit für die Familie gewinnen. Ich versuche also alle meine To Dos zu erledigen, bevor er nach Hause kommt, damit wir Zeit für uns haben. Unsere Regel: Mindestens 30 Minuten am Abend gehören nur ihm und mir.
2. Wir respektieren den Werdegang und die Entscheidungen des anderen, ganz unabhängig von dem Konstrukt „Familie“. Paul ist nicht nur Ehemann, nicht nur Vater. Er ist ein Individuum, das studiert hat, seinen Wunschberuf ausübt, gut und ambitioniert darin ist. Das ist genauso Teil des Menschen, wie es auch der Familienteil in ihm ist, und ich denke nicht im Traum daran, es ihm zu nehmen. Oder ihm das Gefühl zu geben, diesen Teil nicht zu wollen.
3. Dankbarkeit ist eine meiner wichtigsten Tugenden – meine eigene Biographie hat sie mich gelehrt. Ich bin dankbar für Menschen, die mir in meinen schwierigen Zeiten geholfen haben, und Paul ist hier auf Nummer 1. Was auch immer ist und kommen mag: ich werde ihn niemals hängen lassen. Für das, was er mir speziell in den ersten Jahren unserer Beziehung gegeben hat, werde ich ihn unterstützen und begleiten, wohin auch immer es ihn verschlagen wird. Auch, wenn es bedeutet, dass ich unter der Woche morgens und abends die Kinder selbst fertig machen muss (was übrigens meist ganz cool ist…).

Genauso ist es auch andersherum. Perspektive Paul:

1. Paul organisiert seine Freizeit ausschließlich um uns herum. Wenn er Freunde sieht, dann meist nur mit uns zusammen, anstatt auszugehen, verbringt er die Abende am liebsten mit mir, er fährt nie in den Urlaub ohne uns, geht kaum noch zum Sport und seinem größten Hobby, dem Angeln, geht er vielleicht noch 2 x im Jahr nach. Das sind extrem große Opfer, die er bringt. Ihr findet das selbstverständlich? Ich nicht. Nicht, wenn ich mich in unserem Freundeskreis umschaue und mitbekomme, dass die Väter auch nach der Arbeit mehr außer Haus sind als mit der Familie. Und auch ohne Vergleich mit anderen ist mir bewusst, wie sich sein Leben verändert hat und welche Abstriche er selbst machen muss.
2. Auch ich habe einen Zeit und Kraft raubenden Job, den ich meist erst dann ausüben kann, wenn die Kinder schlafen. Also dann, wenn Paul zuhause ist. Er findet es nicht immer toll, dass ich häufig am Laptop sitze statt mit ihm im Garten oder auf der Couch, doch er kritisiert mich nicht dafür und beschwert sich nie. Dass er sein Abendessen sehr häufig allein zubereiten muss, war nie Gegenstand einer Diskussion. Er weiß, ich akzeptiere seinen Job und supporte ihn, wo ich kann, und genauso tut er es auch. Und dabei ist es ja noch stärker eingespannt in meinen Job, als ich in seinen. Was meint ihr denn, wer die meisten Fotos von mir / uns schießt? 🙂
3. Paul bedankt sich regelmäßig für meine Rückendeckung und Liebe und Geduld oder dass ich „das Rad am Laufen halte“ und „alles rund um die Familie organisiere“. Das gibt uns beiden sehr, sehr viel. Denn so wissen wir, dass der andere sehr wohl wahrnimmt, was sein Gegenüber leistet, ist darüber hinaus selber in der Lage, seine Situation zu schätzen anstatt sich über sie zu beschweren. Ja, es könnte immer schlimmer sein. Ist es aber nicht, wenn man Menschen an seiner Seite hat, die das Unerträgliche erträglich machen und an dunklen Tagen die Wolken wegpusten.

Ich würde es daher nie wagen, Paul einen Vorwurf wegen seiner vielen Abwesenheit zu machen. Was würde es auch ändern, außer, dass alle frustriert und traurig wären, weil die Situation nicht einfach so zu ändern ist? Also holen wir das Maximum aus dem Minimum raus. Sehen das Glas halb voll, nicht halb leer. Genießen das, was wir haben – in erster Linie die freie Zeit als Familie, die sich wunderbar entwickelt, auch, wenn wir den Papa häufig entbehren müssen. Doch wenig Zeit heißt nicht gleich schlechte Zeit und genauso kann VIEL Zeit wiederum Scheiß-Zeit bedeuten. Wir machen uns die wenige Zeit so genial wie möglich.

Ich weiß nicht, ob ich so glücklich und zufrieden und vor allem tolerant wäre, wenn Paul nicht Paul wäre. Und ich bloß ein positiver denkender, aber einsamer und auf mich gestellter Mensch. Ja, ich bin viel ohne ihn, aber ich bin NICHT alleinerziehend mit Mann, wie so viele meinen. Paul ist nämlich extrem engagiert und das auch unaufgefordert. Er ist die Sorte Vater, der gern und ungefragt Windeln wechselt, Kinder badet, mit ihnen spielt und kuschelt, sie abends ins Bett bringt und ihnen vorliest, mit ihnen einkaufen geht und ihnen die Welt erklärt. Der alles wissen will, alles weiß. Weil er Interesse zeigt und wahnsinnig viel Freude am Vatersein. Er kann streng sein oder aber auch so voller Liebe und Nachsicht, dass es schon fast cheesy ist. Er macht bei uns die Wäsche und er ist meist derjenige, der die Spülmaschine aus- und einräumt und den Müll raus bringt, den Wocheneinkauf macht und die Blumen gießt. Wie gut ich es habe, weiß ich manchmal erst, wenn ich den Vergleich zu anderen Haushalten habe. Für mich ist es Normalität, auch, wenn ich immer „danke“ zu Paul sage, weil wir „danke“ immer sagen, wenn sich der andere um das Wohl seines Partners bemüht.

Haste Tipps?

Ob ich wirklich Tipps für andere Paare mit ähnlicher Alltagsstruktur geben kann, weiß ich nicht, denn schließlich ist jeder Mensch sehr individuell und diese gegenseitige Toleranz und Dankbarkeit ist etwas, das bei uns glücklicherweise von Anfang an gegeben war und nicht erkämpft werden muss. Es könnte schwierig werden, diese Eigenschaften einzufordern, womöglich zu mehr Stress in der Beziehung führen. Dennoch empfehle ich, möglichst viel und ehrlich zu reden und es immer zu versuchen. Dabei nicht nur als „Mama und Papa“ zu handeln und zu sprechen, sondern als Partner und Liebhaber. Sich immer wieder bewusst Zeit füreinander zu nehmen, regelmäßige Dates ohne Kinder planen (wenn keine Familie da ist, dann ZUR Familie fahren und dort ausgehen, oder einen guten Babysitter finden – wir machen beides mal), dem anderen immer gut zuzuhören, ihm aber auch immer sagen, was man fühlt. Kommunikation und gemeinsame, ungestörte Zeit sind für uns die Basis unserer Ehe. Und es wäre doch schade, wenn die im Arsch ist, wenn die Kinder nicht mehr da sind und von den Problemen nicht mehr ablenken können, oder?

Ach doch, einen Tipp habe ich noch. Es ist eigentlich gar nicht immer so sehr die Sache des “wir”, sondern des “ich”, ob es funktioniert und wie gut es sich anfühlt. Wir können grundsätzlich ein starkes, kommunizierendes Team sein und trotzdem scheitern, wenn einer von uns beiden nicht bereit ist, kooperativ zu sein. Kooperativ: akzeptierend, arrangierend, großzügig, verständnisvoll, emphatisch, reflektiert. Was ich damit sagen will ist bloß, dass man Fehler zunächst bei sich suchen und sie korrigieren lernen muss, bevor man am anderen herum werkelt. Denn häufig sind es eigene Gedanken- und Verhaltensmuster, die (dem Glück) im Weg stehen und es ist viel einfacher, diese zu durchbrechen, als Veränderungen vom Partner einzufordern, der vielleicht gar nicht das Problem ist. In der Praxis würde es dann so aussehen:

Statt “Boah Schatz, du bist schon wieder so spät zuhause, ich will, dass du in Zukunft früher nach Hause kommst weil ich null Bock habe immer hier alles allein zu machen”, lieber: “Schatz, schön, dass du da bist, das war sicherlich ein langer, anstrengender Tag, lass ihn uns entspannt beenden und schauen, ob wir in Zukunft eine Lösung für mehr gemeinsame Zeit finden.”

Ich bin überzeugt davon, dass die Kraft der (eigenen) Gedanken und die Macht der gewählten Wörter kleine Wunder bedeuten können. 

 

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11 Kommentare

  • Reply Niki 3. Juli 2018 at 17:11

    Liebe Yavi,

    Ich bin genau so aufgewachsen. Mein Vater war beruflich teilweise drei Monate weg, eine Woche zuhause und dann wieder drei Monate weg. Insgesamt ging das bis zu meinem Erwachsenenalter 4 Jahre so. Auch sonst haben meine Eltern eine Wochenendbeziehung geführt. Das räumliche getrennt sein heißt nie dass man sich weniger liebt, es zeigt wie sehr man einander liebt und sich auf den anderen freut. Ich habe in meinem Leben noch kein paar außer meinen Eltern gesehen welche sich seit 21 Jahren so lieben wie sie. Für mich war dein Beitrag schon fast eine Reflexion meines bisherigen Lebens und der Beziehung meiner Eltern. Ich hab mich damit immer sehr einsam gefühlt, denn immer gab es von bekannten und Verwandten Mitleid für uns und unsere Mutter. Aber wofür? Für eine Familie, die eine ganze Familie zusammenschweißt, egal wo auf der Welt mein Vater war und wo wir waren? Dafür verdienen wir und ihr Anerkennung. Dafür dass alle Opfer bringen und am Ende es Tages zu einander sagen können wie sehr sie einander lieben. Egal wieviele Stunden oder Tage man sich sieht. Es ist wichtig was man aus der Zeit macht. Danke für den Beitrag.

  • Reply Katharina 3. Juli 2018 at 17:13

    Liebe Yavi,

    dein Artikel hat mich zum Nachdenken gebracht und wird es auch noch weiter tun, danke dafür! Ich befinde mich in der Situation, dass ich den Haushalt schmeiße, unser Kind betreue und bald auch wieder 30% arbeiten gehen werde. Momentan halte ich meinem Freu den Rücken frei, der sich gerade selbstständig gemacht hat und viel arbeitet und unterwegs ist. Leider fehlt die Dankbarkeit und Wertschätzung oft (auf seiner Seite, aber auch auf meiner), außerdem macht es mich traurig, dass das Finanzielle bei uns ein großes Thema ist, einfach weil er „für sich“ arbeitet und es für ihn ganz und gar nicht so ist, dass eben mein Beitrag auch die Betreuungszeit unseres Sohnes ist, die ihm somit zum Arbeiten zur Verfügung steht. Schwierig – aber da weiß ich keine Lösung. Ich werde aber nach deinem Beitrag einiges überdenken – denn wie du schreibst, hilft es oft enorm, bei sich anzufangen.

    Liebe Grüße!

  • Reply Nicole 3. Juli 2018 at 17:31

    So so so toll Yavi. Dein Buch werde ich bald lesen, dein Post macht Lust auf mehr. Ich finde deine Sichtweise klasse und so schön wie du das alles in Worte fasst. Man spürt das kommt alles aus tiefstem Herzen, jedes Wort ist so gemeint und ihr habt bewusst nicht den leichten Weg gewählt. Ihr gebt alles als Familie und ihr alleine kommt auch nicht zu kurz. Ihr fokussiert euch auf das was wichtig ist. Danke. Ich habe mich auch stellenweise wiedererkannt und möchte in Zukunft noch mehr mit Dankbarkeit handeln. Alles liebe für euch. -<3

  • Reply Rüya 3. Juli 2018 at 17:36

    Liebe Yavi,

    Als ich nach einem Jahr Babypause wieder angefangen habe zu arbeiten hat es am Anfang so an mir genagt das mein Baby den ganzen Tag in die Kita schicken muss und nur noch 2-3 Stunden am Abend mit ihr hatte . Meine damalige Chefin , eine tolle Frau die eine super Karriere gemacht hat , wo ihr Mann deine Rolle übernommen hat , meinte zu mir das es nicht wichtig ist wie viel Zeit du mit deiner Familie verbringst sondern wie viel qualitative Zeit das ist. Das hab ich mir zu Herzen genommen und unsere Wochenenden sind immer ausgefüllt von ganz viel Familienzeit , geplante und erfüllende Zeit die sich so gut anfühlt . Wir geben alle unser bestes , als Mama, als Papa , als Familie und nur das zählt ❤️

  • Reply Anastasia 3. Juli 2018 at 18:45

    Liebe Yavi ,was für ein wundervoller Text .Man merkt ,wie viel Liebe darin steckt. Lg

  • Reply Anni 3. Juli 2018 at 18:49

    Wow, so ein toller Text und so ein toller Zusammenhalt bei euch in der Familie! Ich kenne diese Situation gut.. dein Text gibt mir Kraft, vielen Dank!

  • Reply Verena 3. Juli 2018 at 19:20

    Wow Yavi!Genau wie in deinem Buch hast du mal wieder die perfekten Worte gefunden!Ich finde wunderschön und bewundernswert,was du in diesem Blogpost geschrieben hast und wie du diese im Alltag umsetzt.
    Mir geht es oft ähnlich mit meinem Mann.Jedoch schaffe ich es nicht immer,so tolerant,verständnisvoll und dankbar zu sein wie du.Trotzdem oder gerade deswegen unterstütze ich deine Quintessenz total:Die gemeinsame Zeit qualitativ nutzen.
    Ich danke dir für deine offenen Worte und einen weiteren Seelen-Striptease!

    Liebe Grüße,
    Verena

  • Reply Melli 3. Juli 2018 at 19:36

    vielen lieben Dank für den Einblick in deinem Familienleben! ♥️
    Mein Mann ist als Ingenieur auch viel unterwegs und von Freunden und der eigenen Familie höre ich oft, wenn ihr mal Kinder habt, dann bist du alleinerziehend… das kannst du doch garnicht schaffen, das ist nicht zu gesund!
    Du, liebe Yavi, ermutigst mich, dass es sehr wohl machbar ist! Vielen lieben Dank!

  • Reply Maren Kottler 3. Juli 2018 at 20:06

    Authentisch, charmant, charismatisch und eine echte Perle in einer komplexen Welt rund um Social Media und scheinbar immer neuen Regeln fürs Zusammenleben. Schön, dass es Verbindungen gibt, die einen lächeln lassen, weil sie echt sind. Danke und ändere bitte nichts.

  • Reply Tanja Harden-Gvozdenov 4. Juli 2018 at 7:33

    Liebe Yavi,

    ich finde mich in Deinem Text eins zu eins wieder.

    Mein Mann und ich haben dad selbe “System” und auch wenn es nicht immer einfach ist, so ist es doch unsere Art zu leben und es ist eben nicht 0815. Man muss sich immer vor Augen halten, dass der Partner auch lieber mehr Zeit mit der Familie hätte, aber leider lässt es sich nicht nur von Luft und Liebe leben.

    Alles Gute für Euch, liebe Grüße aus dem wunderschönen Wien,

    Tanja

  • Reply Janina Liss 4. Juli 2018 at 10:19

    Liebe Yavi,
    wieder einmal ein toller Beitrag. Ich finde mich in vielen Dingen und der Einstellung, die Du hast wieder. denn auch mein Mann ist ständig weg wegen der Arbeit. Er arbeitet sehr hart und viel und ich versuche ihn immer zu unterstützen indem, was er macht auch wenn ich ihn oft unsterblich vermisse. Aber ich weiß es tut es für uns!!! Da ich grade auch im 6 Monat schwanger bin fällt es mir noch schwerer wie sonst. Aber auch das schaffen wir, denn so wie bei Euch, wussten auch wir von der ersten Sekunde vor 8 Jahren an, dass wir für immer Zusammen bleiben werde und uns auf Ewig bedingungslos lieben werden.
    Viele Grüße aus Düsseldorf
    Janina

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